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Auch Meeris dürfen nicht alles fressen



 
Als giftig Gelten folgende Pflanzen:

 

Aloe, Amaryllis, Alpenveilchen, Aronstab, Azalee, Anthurie, Besenginster, Bingelkraut, Bärlauch, Bocksdorn, Bittersüßer Nachtschatten, Buschwindröschen, Bilsenkraut, Berglorbeer, Blauregen, Buchsbaum, Christusdorn, Christrose, Efeu, Eisenhut, Eibe, Echter Erdrauch, essigbaum, Efeutute, Einblatt, Fingerhut, Farne, Fensterblatt, Gundermann, Goldregen, Ginster, Gemeines Hirtententäschel, Gnadenkraut, Großer Bärenklau, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Hundspetersilie, Holunder, Hahnenfuß (Butterblume), Hyazinthe, Ilex, Kartoffelkraut, Klettenlabkraut, Kalla, Kornwicken, Kirschlorbeer , Lonicera, Lilien, Lupine, Liguster, Lebensbaum, Maiglöckchen, Mistel, Mohn, Narzisse, Osterglocke, Oleander, Primel, Pfingstrose, Rohe Bohnen, Rebendolde, Robinie, Sauerklee, Schneeglöckchen, Schierling, Schöllkraut, Sadebaum, Schneebeere, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wunderstrauch, Alle Wolfsmilchgewächse, Zaunrübe, Zypressenwolfsmilch.

 


Augenpflege bei unserem Meerschweinchen

Untersuchen SiE regelmäßig die Augen des Meerschweinchens. Bei Reizungen tränen  die Augen . , Dann sollten sie die Augen  mit einen Nicht fusselnden Augenpflegetüchern  und Augentropfen behandeln. Eine Reizung Kann Sich Schnell zu Augenentzündungen  Entwickeln. Dies erkennen SiE an den milchigen Oder wässrigen Ausfluß, der zu Verklebungen Dann und Verkrustungen um Das Auge herum führt. Im Entzündungsverlauf Das Auge schwillt zu.

Eine Reizung Kann DURCH Das Streu Oder Staub verursacht werden.  DABEI  können Fremdkörper ins Auge  Gelangen.

Sobald SiE Eine Augenentzündung vermuten, sollten sie den Tierarzt aufsuchen . DAMIT ER Eine antibiotische Augensalbe  oder Ihnen Tropfen GIBT.
 
 



Einige Wichtige Daten

 

Körpertemperatur 37,5 - 39,5 ° C

Herzfrequenz von 150 bis 300 / Min.

Atemfrequenz 100-150 / Min.

Geschlechtsreife Weibchen 4. - 6. Lebenswoche

Männchen 3. - 10. Lebenswoche

Zuchtreife Weibchen 3. -5. Lebensmonat

Männchen 2,5. - 5. Lebensmonat

Zykluslänge von 15 bis 19 Tage

Östruslänge 6-11 Stunden

Trächtigkeitsdauer von 59 bis 72 Tage (68 Tage im Mittelland)

Wurfgröße 1-5 (Consent möglich)

Hodenabstieg mit ca. 6 Wochen

Zuchtreife w: bei Einem Mindestkörpergewicht von 750-800g.

Wachstumsende: mit etwa Einem Jahr

Fortpflanzung: bis etwa 7 Jahre

Lebenserwartung: 7-8 Jahre


Aufzucht von Mutterlosen Jungtieren

Bei der mutterlosen Jungtieraufzucht sollte die Tägliche Milchaufnahme 10-35% des Körpergewichts Betragen. Ein geeigneter Milchaustauscher ist leicht selber herzustellen:

Produkt                      Anteil in%

Magerquark               38

Eigelb 4 ---> rohes eigelb Oder gekochte, pürierte Eier

Vollmilch 48

Rahm (30% Fett) 7

Speiseöl 1 ---> ZB Soja-Oder Sonnenblumenöl

Mineralfutter 2 ---> Kalzium-Phosphorverhältnis ca. 2:1, Vitamin C-Zugabe

Dreimal Täglich 5-7% der Körpermasse (5-20g) des Milchaustauschers körperwarm gefüttert werden. Ebenso sollte Strukturfutter gereicht werden.

 

 

 Der Darm des Meerschweinchens 

Unsere Meeris  sind reine Pflanzenfresser und besitzen deshalb einen großen Verdauungsapparat, welcher etwa ein Viertel der Körpermasse ausmacht. Meerschweinchen besitzen einen so genannten „Stopfdarm“, d.h. dass der Darm kaum Peristaltik aufweist und deshalb ständig Nahrung aufgenommen werden muss, um den Weitertransport im Darmkanal sicherzustellen. Daher ist es sehr wichtig, dass den Tieren rund um die Uhr Wasser und Futter zur Verfügung stehen.

Meerschweinchen sollten nicht einzeln gehalten werden und auch nicht als Gesellschaft von Kaninchen. Allein gehaltene Meeris entwickeln  Verhaltensstörungen. In gemischten Gruppen mit mehreren Männchen und mehreren Weibchen fühlen sich Meerschweinchen am wohlsten. Meerschweinchen dürfen nie nur im Käfig gehalten werden, sondern brauchen täglich mindestens ein bis zwei Stunden Auslauf. Sie sind nachtaktive Tiere. Dennoch können sie ihre Haupt-Aktivitätszeiten an die Gewohnheiten ihrer Besitzer (Fütterungszeiten, Beschäftigung) anpassen.



 Die normale Lebenserwartung eines Meerschweinchens beträgt zwischen 6 und 8 Jahren.



 

Zubehör für Meerschweinchen
 
 
Eine saubere Trinkflasche kann im Gehege angeboten werden. Die Trinkflasche muss fest am Käfig befestigt sein, trotzdem muss sie natürlich täglich leicht zum Auswechseln des Wassers herrausgenommen werden können. Die Meerschweinchen sollten in einer möglichst geraden Haltung aus der Tränke Wasser bekommen. Empfehlenswert sind Tränken mit einem Stempel. Der Stempel wird von den Tieren hochgedrückt und dann läuft das Wasser heraus, Tränken mit Kugelventil geben das Wasser nur Tropfenweise ab und sind damit ungeeignet.
Wasserschalen sind zu bevorzugen. Die Körperhaltung die beim Trinken aus der Wasserschale eingenommen wird, ist natürlicher. Außerdem sind Wasserschalen sauberer. Auch wenn uns das Wasser in Tränken sauber erscheint, gerade hier sammeln sich Bakterien und Algen in den Röhrchen und Nippeln und meist auch an den Tränkenrändern. Ein Napf verschmutzt zwar mit groben Schmutzteilen, dafür ist er sehr leicht zu reinigen und wenn er täglich unter fließendem Wasser ausgespült wird, kommt es nicht zu einer Verschmutzung mit Bakterien und Algen. Allerdings können Näpfe in einem kleinen Käfig der rundherum eingestreut ist, kaum so angebracht werden, dass sie nicht schnell verschmutzen. Wir empfehlen dann, den Napf auf einer Etage anzubieten. Im Auslauf kann die Wasserschale erhöht auf einem Stein angeboten werden, so bleibt auch dort das Wasser sauber.
Feste, schwere Futternäpfe, die nicht umgestürzt werden können und genug Platz bieten, damit alle Meerschweinchen problemlos gleichzeitig daran sitzen können, sind für die Frischfuttergaben sinnvoll. Dazu eignen sich große Hundnäpfe aus Ton ebenso, wie große Tonuntersetzer aus dem Blumenhandel.
Heuraufen sind ebenfalls notwendig damit immer frisches Heu im Gehege zu finden ist, lesen Sie hier mehr dazu: Heuraufen.





Wasser

Ein Meerschweinchen benötigt pro Tag 10 ml Flüssigkeit pro 100 g Körpergewicht. Wenn die Meerschweinchen viel Frischfutter bekommen, nehmen sie zwar weniger Wasser zu sich, manche Tiere trinken gar nicht, aber sie sollten grundsätzlich immer Wasser zur Verfügung haben. Idealerweise bietet man weiches oder mittelweiches Wasser im Napf.